Casa de Isla Negra, Hausmuseum und chilenisches historisches Monument in El Quisco, Chile
Casa de Isla Negra ist ein Hausmuseum an der Küste von El Quisco in Chile, das aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden besteht. Die Räume sind niedrig und mit dunklem Holz ausgekleidet, Fenster öffnen sich zum Pazifik, und überall stehen Sammlungen von Navigationsinstrumenten und Fundstücken vom Meer.
Pablo Neruda kaufte diese Steinhütte 1938 von einem spanischen Seefahrer namens Eladio Sobrino und baute sie in den folgenden Jahrzehnten aus. Das Haus wurde nach seinem Tod 1973 in ein Museum umgewandelt und zeigt die persönliche Sammlung und den Lebensraum des Dichters.
Der Dichter Pablo Neruda nannte diesen Ort sein Lieblingshaus und schrieb hier viele Gedichte über das Meer und die Küste. Besucher sehen heute die Räume so eingerichtet, wie er sie zuletzt bewohnte, mit Möbeln und Gegenständen aus aller Welt, die seine Vorliebe für Seefahrt und Handwerk zeigen.
Das Museum öffnet von Mittwoch bis Sonntag, und eine Führung dauert etwa eine Stunde. Der Besuch erfolgt in Gruppen mit einem Führer, der durch die Zimmer begleitet und Einzelheiten zu den Sammlungen erklärt.
Die Gräber von Pablo Neruda und seiner Frau Matilde Urrutia liegen auf dem Grundstück mit Blick auf das Meer. Besucher können die einfachen Steingrabsteine sehen, die nur wenige Meter vom Haus entfernt auf einer kleinen Anhöhe stehen.
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