Acantilados Federico Santa María, Naturschutzgebiet in Laguna Verde, Chile.
Die Acantilados Federico Santa María sind ein 295,5 Hektar großes Naturschutzgebiet in Laguna Verde in der Region Valparaíso, das am 30. Mai 2006 durch das Dekret 699 eingerichtet wurde. Die Klippen bilden die Südgrenze der Verbreitung von Tupa (Lobelia polyphilla) und die Nordgrenze von Pasmo und Menonvillea linearis var. Virgata. An den Hängen wachsen Küstenarten, die im Roten Buch von CONAF verzeichnet sind, darunter der Küstenquisco, die Feldorchidee und Puya chilensis.
Die Klippen wurden am 30. Mai 2006 durch das Ausnahmedekret 699 zum Naturheiligtum erklärt; das Gebiet in Laguna Verde, Region Valparaíso, umfasst rund 295,5 Hektar. Zur Begründung diente die Pflanzenvielfalt, darunter Arten, die im Roten Buch der CONAF als selten, gefährdet oder rar geführt werden.
Der Name des Schutzgebiets erinnert an Federico Santa María, einen Philanthropen aus Valparaíso. Zur Flora gehören Arten aus dem Roten Buch der CONAF, etwa der gefährdete Quisco costero und der seltene Arrayán de hoja roja. Die Klippen bilden die Südgrenze der Tupa (Lobelia polyphilla) und die Nordgrenze von Pasmo und Menonvillea linearis var. virgata.
Der Zugang erfolgt über Wege, die vom Haupteingang in Laguna Verde abgehen und durch das Gelände führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Pfade uneben sind und die Küstenlage windig sein kann.
Die Klippen bilden die südliche Verbreitungsgrenze für Tupa-Pflanzen und die nördliche Grenze für mehrere spezialisierte Pflanzenarten. Diese botanischen Grenzen machen das Reservat zu einem wichtigen Ort für das Verständnis von Pflanzenpopulationen entlang der südamerikanischen Pazifikküste.
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