Valparaíso, Hafenstadt und legislative Hauptstadt in Zentralchile
Valparaíso ist eine Hafenstadt und gesetzgebende Hauptstadt an der zentralchilenischen Küste, die sich über mehr als 40 Hügel erstreckt und verschiedene Ebenen durch Standseilbahnen, Aufzüge und gewundene Straßen verbindet. Die Bauten reichen von Kolonialgebäuden im Zentrum bis zu farbigen Holzhäusern an den Hängen, während der Hafen Containerterminals und einen angrenzenden Geschäftsbezirk umfasst.
Juan de Saavedra gründete die Siedlung 1536, und sie entwickelte sich zu einem wichtigen Zwischenstopp für Schiffe, die durch die Magellanstraße zwischen Atlantik und Pazifik reisten. Der Bau des Panamakanals verringerte die Bedeutung des Hafens, doch die Verlegung des chilenischen Kongresses hierher im Jahr 1990 brachte neue politische Funktionen.
Der Name bedeutet „Tal des Paradieses
Die historischen Aufzüge und Standseilbahnen verbinden das flache Hafenviertel mit den Wohnvierteln auf den Hügeln und funktionieren noch heute als tägliche Transportmittel für Bewohner. Viele Treppen und steile Wege durchziehen die Stadt, daher sind bequeme Schuhe und etwas Kondition hilfreich für Erkundungen.
Das historische Viertel erhielt 2003 den Status als UNESCO-Welterbe und enthält ein Netz aus schmalen Gassen, Wandmalereien und Gebäuden auf mehreren Höhenebenen. Die älteste Börse Lateinamerikas und die älteste spanischsprachige Zeitung des Kontinents haben hier ihren Sitz.
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