Población Quebrada Márquez, Wohnkomplex in Valparaíso, Chile.
Die Población Quebrada Márquez besteht aus fünf modernen Wohnblöcken mit vier bis fünf Geschossen an der Calle Márquez, in der Schlucht zwischen Cerro Arrayán und Cerro Santo Domingo nahe der Iglesia de la Matriz. Die Blöcke folgen der Topografie der Schlucht; Stege und Balkone erschließen die Wohnungen und bilden durchgehende, dem Gefälle folgende gestaffelte Fassaden. Diese horizontalen Wege beginnen auf Straßenniveau und enden fünf Meter höher, wo Aussichtspunkte entstehen.
Der Komplex wurde zwischen 1946 und 1949 vom Ingenieur Pedro Goldsack erbaut, um während der Präsidentschaft von Gabriel González Videla die Wohnungsnot von Arbeiterfamilien zu lindern. Das Projekt markierte einen bedeutsamen Moment in Chiles öffentlichem Wohnungsbau, als der Staat direkt in die Schaffung von Wohnraum für niedrigere Einkommensschichten investierte.
Die Schlucht und die Calle Márquez bilden die Grenze zwischen dem Cerro Arrayán und dem Cerro Santo Domingo, nahe der Iglesia de la Matriz. Die Straße wird von Fahrzeugen und Fußgängern gemeinsam genutzt, und entlang ihr öffnen sich mehrere Aussichtspunkte auf die Bucht und die Nachbarhügel. Die fünf Blöcke werden fast ausschließlich als Wohnraum genutzt, mit Stegen und Balkonen als Zugang zu den Wohnungen.
Die Calle Márquez wird von Fahrzeugen und Fußgängern gemeinsam genutzt; gehen Sie daher am Rand entlang. Die horizontalen Erschließungswege beginnen auf Straßenniveau und enden etwa fünf Meter höher, wo Aussichtspunkte auf die Bucht und die Nachbarhügel entstehen; dazwischen ist das Gefälle steil. Die Blöcke sind fast ausschließlich Wohnraum, bleiben Sie daher auf Straße und Stegen.
Die horizontalen Passagen beginnen auf Straßenniveau und enden in fünf Metern Höhe, sodass die oberen Podeste als Aussichtspunkte auf die Bucht und die Nachbarhügel dienen. Der Komplex wurde am 31. August 2001 durch das Dekret Nr. 605 zur Zona Típica erklärt; 2008 wurde seine Fassade im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms von Valparaíso für rund 70 Millionen Pesos instand gesetzt.
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