Humedal de Tunquén, Santuario de la Naturaleza de Chile
Das Humedal de Tunquén ist ein Feuchtgebiet in der Region Valparaíso, das durch Süßwasser aus dem Bach Casablanca gespeist wird. Es umfasst etwa 96 Hektar mit verschiedenen Vegetationstypen, darunter Wälder und trockene Zonen in Strandnähe, sowie flache Wasserbecken und sandige Böden, die je nach Jahreszeit wechseln.
Das Feuchtgebiet wurde 2014 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Archäologische Überreste zeigen, dass indigene Gemeinschaften die Gegend vor Jahrhunderten bewohnten und nutzten.
Der Name Tunquén stammt aus der lokalen Geschichte dieser Küstenregion. Das Feuchtgebiet wird heute hauptsächlich als Zufluchtsort für Vögel genutzt und besucht, wobei sich der Alltag um die Beobachtung von Zugvögeln dreht, die je nach Jahreszeit kommen und gehen.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Boden weich und sandig ist, besonders nach Regen oder bei hohem Wasserstand. Einfache Wege und Aussichtspunkte erlauben es, entlang des Wassers zu spazieren, ohne die Tierwelt zu stören.
Mehr als 130 Vogelarten wurden hier dokumentiert, was es zu einem kritischen Treffpunkt für Zugvögel macht, die von weiter entfernt gelegenen Ländern kommen. Dieser hohe Artenreichtum macht jede Jahreszeit zu einer neuen Erfahrung für Vogelbeobachter.
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