Región de Coquimbo, Verwaltungsregion im Norden Chiles
Die Coquimbo-Region ist eine Verwaltungseinheit in Nordchile, die sich von der Pazifikküste bis zu den Anden erstreckt und mehrere Täler umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen Küstenebenen, trockenen Berghängen und grünen Flusstälern, während im Osten Gipfel über 6000 Meter aufragen.
Das Gebiet war vor der spanischen Kolonisierung von den Diaguita bewohnt, die hier in kleinen Gemeinden lebten. Im 19. Jahrhundert förderten Bergbauaktivitäten die Besiedlung, und die Region wurde später als eigenständige Verwaltungseinheit innerhalb Chiles organisiert.
Das Elqui-Tal in der Region produziert Trauben für Pisco, ein wesentliches Element der chilenischen Landwirtschaftstraditionen.
Wer die Region mit dem Auto durchquert, sollte bedenken, dass die Entfernungen zwischen den Tälern erheblich sind und die Straßen durch Bergzüge führen. Tankmöglichkeiten liegen hauptsächlich in den größeren Ortschaften, daher ist es ratsam, den Tank rechtzeitig aufzufüllen.
Mehrere internationale Observatorien nutzen die klare Luft und die geringe Lichtverschmutzung, um Himmelskörper zu beobachten, die in anderen Teilen der Welt kaum sichtbar sind. Manche Anlagen bieten Führungen an, bei denen Besucher durch moderne Teleskope blicken können.
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