La-Silla-Observatorium, Europäische Sternwarte in der Region Coquimbo, Chile
La Silla ist eine Sternwarte in der Region Coquimbo auf einem Berg in den südlichen Ausläufern der Atacama-Wüste. Achtzehn Teleskope stehen auf dem Gipfel verteilt, der sich auf einer Höhe von etwa 2400 Metern befindet.
Die Sternwarte wurde 1964 als erste europäische Forschungsstation in Chile eröffnet. Europäische Wissenschaftler konnten mit dieser Anlage erstmals regelmäßig Beobachtungen am Südhimmel durchführen.
Der klare Nachthimmel über diesem Ort wird von Astronomen aus verschiedenen Ländern genutzt, die für ihre Forschungsprojekte hierher reisen. Besucher können Teleskope betrachten, die bereits zahlreiche Entdeckungen am Himmel möglich gemacht haben.
Das Observatorium liegt etwa 160 Kilometer nördlich von La Serena auf einer Bergstraße. Führungen finden jeden Samstag statt und müssen im Voraus gebucht werden, da nur begrenzte Plätze verfügbar sind.
Ein Instrument namens HARPS erfasst winzige Schwankungen im Licht ferner Sterne und hat dabei Planeten außerhalb unseres Sonnensystems aufgespürt. Diese Methode misst, wie ein Planet an seinem Stern zieht und dadurch dessen Licht minimal verändert.
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