Región del Libertador General Bernardo O’Higgins, Verwaltungsregion im zentralen Chile
Die Region O'Higgins ist eine Verwaltungseinheit in Zentralchile, die sich über drei Provinzen zwischen Pazifik und Anden erstreckt. Das Gebiet umfasst Küstentäler, landwirtschaftliche Ebenen und Gebirgszüge mit wechselnden Landschaften auf verschiedenen Höhenlagen.
Der Name ehrt Bernardo O'Higgins, den ersten Regierungschef des unabhängigen Chile nach den Befreiungskriegen. Die Schlacht von Rancagua im Jahr 1814 markierte einen Wendepunkt in den Auseinandersetzungen zwischen Patrioten und Royalisten auf chilenischem Boden.
Die Region pflegt landwirtschaftliche Traditionen durch Weinproduktion, Rinderzucht und Kupferbergbau, besonders in der Mine El Teniente.
Rancagua dient als regionales Zentrum und liegt an der Panamericana, die als Hauptverbindung nach Santiago und in südliche Richtung fungiert. Die Straßen führen von der Küste über das Zentraltal bis in die Anden, wobei sich Wetter und Straßenverhältnisse mit der Höhe ändern.
An der Küste wird Salz in flachen Verdunstungsbecken gewonnen, während das Landesinnere Obstgärten und Weinberge beherbergt und die Berge im Winter Skigebiete eröffnen. Die Mine El Teniente liegt unter der Erde in den Anden und ist durch lange Tunnel zugänglich, die tief in den Berg führen.
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