Zúñiga, Kulturerbe-Dorf in San Vicente de Tagua Tagua, Chile.
Zúñiga ist ein Dorf in San Vicente de Tagua Tagua mit Gebäuden, die durchgehende Fassaden aus Lehmwänden und Dächern mit Ziegeln und großen Dachüberständen aufweisen. Der Ort umfasst vier historische Denkmäler: die Pfarrkirche, das Pfarrhaus, das Haus Cáceres und das Haus Galafe.
Das Dorf entstand, als der Priester Antonio de Zúñiga in den 1760er Jahren den Bau einer Kapelle in dieser Gegend initiierte, woraus sich später eine Siedlung entwickelte. Der Name des Ortes ehrt diesen Priester und seine Rolle bei der Gründung der Gemeinde.
Der Name erinnert an Antonio de Zúñiga, den Priester, der in den 1760er Jahren eine Kapelle für die Gläubigen von Toquigua errichten ließ; bereits in Dokumenten von 1839 erscheint der Ort als „Lo Zúñiga“. Die Pfarrkirche ist Nuestra Señora de la Merced, daneben steht das Pfarrhaus. Das Dorf bewahrt den Grundriss einer ländlichen Siedlung aus der Kolonialzeit, mit Kirche und Nebengebäuden als Bezugspunkt.
Zúñiga liegt 15 km von San Vicente de Tagua Tagua, dem Verwaltungssitz der Gemeinde, in der Region O'Higgins. Der Ort ist klein, und seine Lehmbauten, die durch die Erdbeben von 1985 und 2010 beschädigt wurden, erkundet man zu Fuß durch die Straßen der Zona Típica. Zu finden sind die Pfarrkirche, das Pfarrhaus sowie die Häuser Cáceres und Galafe, die 2005 zu Historischen Monumenten erklärt wurden.
Zúñiga war zwischen 1899 und 1931 Hauptort einer eigenen Gemeinde, bevor es zu San Vicente de Tagua Tagua kam. Der Name erscheint bereits 1839 in Dokumenten als „Lo Zúñiga“, abgeleitet von der Kapelle des Priesters Antonio de Zúñiga, die 1765 per königlichem Erlass Karls III. errichtet wurde.
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