Iglesia de Guacarhue, Historische Kirche in Quinta de Tilcoco, Chile
Die Iglesia de Guacarhue steht gegenüber der Plaza de Guacarhue in Quinta de Tilcoco. Sie hat einen L-förmigen Grundriss mit zwei gleich großen Schiffen, die sich am Hauptaltar kreuzen. Die Mauern bestehen aus Lehmziegeln, das Dach aus Tonziegeln, und seitliche Korridore mildern die Hitze.
Sie wurde um 1778–1779 nach einem Entwurf des italienischen Architekten Joaquín Toesca errichtet, der auch das Palacio de La Moneda und die Metropolitankathedrale von Santiago schuf; sie gilt als Zwillingsbau der Kirche von Pichidegua. Das Erdbeben von Concepción 1835 erzwang einen Wiederaufbau mit Toescas Maßen. Das Erdbeben von 2010 ließ rund 80 % des Baus einstürzen; die Restaurierung durch den Architekten Patricio Arias endete mit der Wiedereröffnung im Januar 2014. Am 16. September 1991 wurde sie zum Nationaldenkmal erklärt.
Die Kirche liegt gegenüber der Plaza de Guacarhue, die als zona típica geschützt ist. Sie folgt örtlichen Baugepflogenheiten: schlichte Baukörper, Adobe-Mauern, Ziegeldächer und Korridore gegen die Hitze. Zwei gleich große Schiffe kreuzen sich am Hauptaltar, woraus der L-förmige Grundriss entsteht.
Die Kirche steht direkt gegenüber der Plaza de Guacarhue, die selbst als Zona Típica geschützt ist; Kirche und Platz besucht man zusammen. Das Erdbeben von 2010 ließ rund 80 % des Baus einstürzen; die Restaurierung unter dem Architekten Patricio Arias stellte Hauptschiff, Glockenturm und Männerkapelle wieder her und gab dem Dach die ursprüngliche Konstruktion aus par y nudillo zurück. Die Wiedereinweihung fand im Januar 2014 statt, nach Arbeiten auf über 800 Quadratmetern, die auch die angrenzende Kapelle, das Pflaster und die Beleuchtung der Plaza de Los Tilos umfassten.
Das Erdbeben von 2010 ließ rund 80 % des Bauwerks einstürzen. Die Restaurierung unter dem Architekten Patricio Arias im Rahmen des Programms „Puesta en Valor del Patrimonio“ der Subsecretaría de Desarrollo Regional y Administrativo stellte das Hauptschiff, den Glockenturm und die Männerkapelle wieder her und gab dem Dach die Konstruktion aus par y nudillo zurück. Die Wiedereröffnung erfolgte im Januar 2014.
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