Cáhuil, Küstendorf in Pichilemu, Chile.
Cáhuil ist ein Küstendorf an der Mündung des Nilahue-Flusses, etwa 15 Kilometer südlich von Pichilemu, wo sich Salzgewinnungsanlagen entlang der Uferfront erstrecken. Der Ort ist geprägt durch flache Salzbecken und einfache Strukturen, die auf die lange Tradition der Salzproduktion hinweisen.
Indigene Gemeinschaften entwickelten hier Salzgewinnungsmethoden, die Generationen lang weitergegeben wurden und die Grundlage der heutigen Praktiken bildeten. Diese traditionellen Techniken haben sich über die Jahrhunderte erhalten und prägen bis heute das Dorf.
Der Name stammt aus der Mapudungun-Sprache und bezieht sich auf Möwen, was die enge Verbindung der Einheimischen zur Vogelwelt zeigt. Diese Verbindung spiegelt sich in alltäglichen Beobachtungen wider, wenn man durch den Ort spaziert.
Der Besuch funktioniert am besten, wenn man früh am Tag kommt und Zeit für Spaziergänge um die Salzbecken einplant. Die Salzroute verbindet verschiedene Produktionsstätten und ermöglicht direkten Kontakt mit Erzeugern, die oft vor Ort arbeiten.
Die Salzgewinnung folgt natürlichen Gezeitenmuster: Bei Flut werden flache Becken mit Meerwasser gefüllt, bei Ebbe konzentrieren sich Mineralstoffe und werden gesammelt. Dieses Zusammenspiel zwischen Meer und Salzproduktion macht das System besonders nachhaltig.
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