Tinguiririca Volcano, Schichtvulkan in der Region O'Higgins, Chile
Der Tinguiririca ist ein aktiver Schichtvulkan in den Anden der chilenischen Region O'Higgins, Gemeinde San Fernando, Provinz Colchagua, mit 4260 m Höhe. In seinem Gipfelkrater und an dessen Nordwestwand herrscht ständige Fumarolentätigkeit, und an den Westhängen treten Thermalquellen und Fumarolen auf.
Der Berg kam 1972 ins internationale Rampenlicht, als ein Flugzeug der uruguayischen Luftwaffe in der Nähe abstürzte und eine 72-tägige Überlebenssaga in den Bergen auslöste. Dieses Ereignis machte die Gegend weltweit bekannt und verband die Geschichte des Vulkans mit einem der bemerkenswertesten Überlebensfälle des 20. Jahrhunderts.
Der Name des Vulkans stammt aus dem Mapudungun und bezeichnet das Tal des Río Tinguiririca, in dem er steht. Sein Gipfelkrater und seine Westflanken zeigen ständige Fumarolentätigkeit, die Besucher beobachten können. Sein letzter verzeichneter Ausbruch war 1917; Geologen stufen ihn als explosiven Gefahrentyp ein.
Der Aufstieg erfordert passende Bergsteigerausrüstung und erfahrene Führer, da die Höhe und das raue Terrain anspruchsvoll sind. Von der Stadt San Fernando aus können Expeditionen geplant und organisiert werden, um die beste Vorbereitung zu gewährleisten.
Die Nordwestwand des Gipfelkraters und die Westflanken zeigen ständige fumarolische Aktivität, mit heißen Quellen und Fumarolen an den Westhängen. Das Sernageomin hat nur spärliche historische Aufzeichnungen: Ausbrüche 1779 und 1830, eine letzte Eruption 1917 und seither anhaltende Fumarolentätigkeit.
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