Pozo de las Ánimas, Natürliche Dolinenformation in Malargüe, Argentinien
Der Pozo de las Ánimas ist eine Doline mit zwei großen Einsturztrichtern, die durch eine schmale Wand voneinander getrennt sind. Der nördliche Krater öffnet sich zu einem See mit hellem Wasser, während der südliche Bereich sanftere Böschungen mit spärlicher Vegetation zeigt.
Diese Doline entstand durch natürliche Einsturzprozesse über lange Zeit in der regionalen Geologie. Die erste dokumentierte Erforschung des Sees fand 1981 statt, als ein Team die Tiefe maß und die Formation wissenschaftlich untersuchte.
Die lokale Bevölkerung verbindet diesen Ort mit einer Legende, die von einem dramatischen Ereignis in den Gewässern erzählt. Der Name bewahrt die Erinnerung an diese alte Geschichte, die bis heute die Bedeutung des Ortes für die Region prägt.
Die beiden Krater sind von verschiedenen Punkten aus sichtbar, aber sichere Aussichtspositionen befinden sich auf den stabilen Rändern um die Formationen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Bereiche meiden, wo der Boden instabil oder zu steil abfällt.
Der nördliche See ist auffällig hell gefärbt und unterscheidet sich deutlich vom südlichen Bereich mit seiner dünneren Vegetation. Diese Unterschiede sind das Ergebnis unterschiedlicher hydrologischer und geologischer Bedingungen an jedem Ort.
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