Pozo de las Ánimas, Natürliche Dolinenformation in Malargüe, Argentinien
Der Pozo de las Ánimas ist eine Doline mit zwei großen Einsturztrichtern, die durch eine schmale Wand voneinander getrennt sind. Der nördliche Krater öffnet sich zu einem See mit hellem Wasser, während der südliche Bereich sanftere Böschungen mit spärlicher Vegetation zeigt.
Die beiden Senken sind Dolinen, entstanden durch die Auflösung unterirdischer Gipsvorkommen durch eindringendes Grundwasser, das Gelände absacken und einstürzen ließ. 1981 maß ein Team unter Rodolfo Rogelio Rocha die Trichter: rund 200 m Durchmesser, 80 m bis zum See und 20 m unter Wasser. Vermutlich wird die Erosion beide Schlote zu einem einzigen verbinden.
Der Name stammt aus einer Legende der Ureinwohner: Verfolgte hörten nachts Stöhnen und fanden ihre Verfolger, die in zwei eingebrochenen Gruben eingeschlossen und ertrunken waren. Sie verehrten den Ort als „Ort, an dem die Seelen weinen“.
Die beiden Krater sind von verschiedenen Punkten aus sichtbar, aber sichere Aussichtspositionen befinden sich auf den stabilen Rändern um die Formationen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Bereiche meiden, wo der Boden instabil oder zu steil abfällt.
Die beiden Senken trennt eine schmale Gesteinswand, die die Erosion voraussichtlich durchbrechen und sie zu einem einzigen Schacht vereinen wird. Ihre Maße wurden 1981 von einem Team unter Rodolfo Rogelio Rocha gemessen: rund 200 m Durchmesser, 80 m bis zum See und weitere 20 m unter Wasser.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.536 Mitwirkenden weltweit.