Caldera del Atuel, Vulkanische Caldera in der Provinz Mendoza, Argentinien.
Die Caldera del Atuel ist ein großer Vulkankrater in der Provinz Mendoza mit einer Breite von etwa 30 Kilometern und einer Länge von etwa 45 Kilometern. Das Gebiet ist mit zahlreichen Basaltkegeln und Lavaströmen geprägt, die besonders im östlichen Teil deutlich sichtbar sind.
Diese Caldera entstand vor Millionen von Jahren durch intensive vulkanische Aktivität und einen massiven Kollaps, der die heutige geologische Struktur schuf. Seismische Ereignisse in der Region haben die Formation im Laufe der Zeit weiter geprägt.
Die Ureinwohner der Huarpe-Gemeinschaften siedelten sich in der Nähe des Kessels an und nutzten die mineralreiche Erde für ihre Landwirtschaft. Heute können Besucher noch Spuren dieser frühen Besiedlung in der Landschaft erkennen.
Das Gebiet ist über die Provinzstraße 173 erreichbar und bietet optimale Besuchsbedingungen in der Trockenzeit zwischen Oktober und April. Besucher sollten auf trockene Bedingungen und gute Straßenverhältnisse während dieser Monate planen.
Wissenschaftler beobachteten nach dem Erdbeben von 2010 Oberflächenveränderungen in der Caldera, die auf fortlaufende geologische Aktivität hindeuten. Dies zeigt, dass dieser alte Vulkan auch heute noch aktiv an der Umgestaltung des Landschaftsbildes beteiligt ist.
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