Volcán Maipo, Schichtvulkan in den Anden, Chile-Argentinien Grenze
Der Volcán Maipo ist ein Stratovulkan an der Grenze zwischen Chile und Argentinien in den Anden und erreicht 5264 Meter über dem Meer. Der Gipfel trägt einen symmetrischen Kegel mit Lavaströmen und vulkanischen Ablagerungen, die sich über die Hänge ziehen und teils von Schnee und Eis bedeckt sind.
Eine Eruption im Jahr 1826 formte den Kratersee Laguna Diamante nahe dem Gipfel und hinterließ frische Aschefelder ringsum. Die Ausbrüche in den folgenden Jahrzehnten legten weitere Lavaschichten ab und veränderten die Form des Kraters mehrfach.
Der Name erinnert an den Fluss Maipo, der von Gletschern auf den Hängen gespeist wird und seit Jahrhunderten die Täler unterhalb versorgt. Hirten bringen manchmal noch heute Tiere in die niederen Weideflächen am Fuß des Berges, wo man alte Viehpfade findet.
Bergsteiger brauchen Erfahrung mit Höhenlagen und müssen mehrere Tage für die Akklimatisation einplanen, bevor sie den Aufstieg beginnen. Wind und plötzliche Temperaturstürze machen warme Kleidung und wetterbeständige Ausrüstung notwendig, auch im Sommer.
Gletscher auf den höheren Hängen speisen den Fluss Maipo, der Trinkwasser für Santiago de Chile liefert und damit Millionen von Menschen versorgt. Die Grenzlinie zwischen beiden Ländern verläuft genau über den Gipfelkamm und teilt den Krater in zwei Hälften.
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