San José, Schichtvulkan in der Hauptstadtregion, Chile.
Der San José ist ein Schichtvulkan in der Metropolitanregion Chile, etwa 60 Kilometer östlich von Santiago gelegen. Mit einer Höhe von 5.856 Metern hat er zwei Gipfel und mehrere Krater.
Der Berg wurde erstmals 1931 erklommen, als die Bergsteiger Otto Pfenniger und Sebastian Krückel den Hauptgipfel erreichten. Dieses Ereignis markierte den Beginn der dokumentierten Besteigungsgeschichte des Vulkans.
Der Name des Vulkans stammt von der Gemeinde San José de Maipo, und die Plantat-Hütte auf 3130 m ist nach Enrique Plantat benannt, der sie 1937 mit seiner Schwester und Mitgliedern des DAV (Deutscher Anden-Club) errichtete. Lange diente sie Bergsteigern als Stützpunkt und ist weiterhin offen, nach Plünderungen aber nur noch einfach ausgestattet.
Der beste Zeitraum zum Klettern verläuft von November bis März, wenn die Bedingungen günstiger sind. Man sollte sich auf extreme Höhen vorbereiten und angemessene Ausrüstung mitbringen, da die Akklimatisierung wichtig ist.
Zum Vulkankomplex gehört der Cerro El Marmolejo, ein eigener 6108 m hoher Gipfel mit einem weiten offenen Krater und zwei kleinen Kegeln am Nordende der Gruppe. Der aktive Krater liegt zwischen vier Kratern (San José, La Engorda, Plantat, Espíritu Santo) und zeigt fast ständige Fumarolentätigkeit.
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