Tupungatito, Aktiver Schichtvulkan in den Zentralanden, Chile
Tupungatito ist ein Vulkancomplex an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, 80 km östlich von Santiago, bestehend aus einer 5 km breiten, eisgefüllten Caldera und einer Gruppe von zehn Kratern im Norden. Vier Krater überlappen sich, einer liegt auf einem 4 km breiten pyroklastischen Kegel. Drei Kraterseen füllen die Krater, einer türkisfarben und stark sauer.
Luis Risopatrón, Vorsitzender der chilenischen Grenzkommission, benannte den Vulkan 1897 und meldete ihn als aktiv. Die erste Besteigung erfolgte wahrscheinlich 1907 durch K. Griebel, H. Gwinner, L. Hanisch, K. Heitmann und J. Philippi. Ausbrüche sind für 1959, 1960, 1964, 1980 und 1986 verzeichnet; im August 2021 setzte Aktivität ein, ohne dass ein unmittelbarer Ausbruch erwartet wurde.
Der Name Tupungatito wurde 1897 von Luis Risopatrón, Vorsitzender der chilenischen Grenzkommission, als Verkleinerungsform des benachbarten Vulkans Tupungato vergeben. Argentinien schlug den Namen Volcán Bravard nach dem französischen Paläontologen Auguste Bravard vor, der jedoch außer Gebrauch geriet. Die erste Besteigung erfolgte wahrscheinlich 1907 durch K. Griebel, H. Gwinner, L. Hanisch, K. Heitmann und J. Philippi.
Der Aufstieg erfordert spezialisierte Ausrüstung zum Bergsteigen und umfangreiche Erfahrung in der Höhe, da die Bedingungen extrem sind. Das Wetter ändert sich schnell und unvorhersehbar, daher ist eine sorgfältige Planung und Akklimatisierung notwendig.
Die Gletscherbedeckung des Vulkans fungiert als kritische Wasserspeicher, deren Schmelzwasser wichtige Flüsse speist, die Millionen von Menschen versorgen. Dieses Zusammenspiel zwischen Vulkanismus und Gletscherhydrologie macht den Berg zu einem wichtigen Element des regionalen Wasserhaushalts.
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