Yerba Loca Nature Sanctuary, Naturreservat in Lo Barnechea, Chile.
Der Yerba Loca Naturschutzpark ist ein Schutzgebiet in den Anden oberhalb von Lo Barnechea, Chile, das 5.664 Hektar zwischen 1.500 und 5.400 Metern Höhe umfasst. Sein Hauptwasserlauf, der Bach Yerba Loca, enthält hohe Sulfatwerte, die ihn als Trinkwasser ungeeignet machen. Das Schutzgebiet gliedert sich in drei Sektoren: Villa Paulina, Piedra Carvajal und die Hängegletscher der Berge La Paloma und El Altar.
Das Gebiet wurde über Jahrtausende von Menschen genutzt, mit archäologischen Spuren von frühen Besiedlungen. Der höchste Berg hier war ein heiliger Ort für die Inka, wo sie Zeremonien durchführten.
Der Name des Schutzgebiets stammt vom Bach: yerba loca, „verrücktes Kraut“, bezeichnet eine Pflanze an seinen Ufern, die früher in der lokalen Volksmedizin verwendet wurde. Arrieros, die mit Vieh die Anden überquerten, rasteten bei Piedra Carvajal, wo auch archäologische Reste liegen. Das Tal trägt noch Spuren dieser Bergrouten.
Der Eingang liegt an der Kurve 15 der Straße nach Farellones. Ab Villa Paulina, 4 km vom Eingang, beginnen fünf Wege; Piedra Carvajal liegt 13 km weiter auf 3.000 m, die Hängegletscher von La Paloma und El Altar weitere 4 km danach. Der Bach Yerba Loca führt viele Sulfate, sein Wasser ist nicht trinkbar.
Der Bach Yerba Loca führt so viele gelöste Sulfate, dass sein Wasser nicht trinkbar ist; der Name bedeutet auf Spanisch „verrücktes Kraut“. Der Eingang des Schutzgebiets liegt an der Kurve 15 der Straße nach Farellones, und der Bach entspringt an den Hängen des Cerro La Paloma auf etwa 3.900 m.
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