San Francisco Glacier, Berggletscher im El Morado Naturdenkmal, Chile.
Der San Francisco Gletscher liegt im Naturdenkmal El Morado, rund hundert Kilometer von Santiago de Chile entfernt. Es ist ein temperierter Gebirgsgletscher, der mit Schutt bedeckt ist und sich von 2.200 m bis über 3.400 m Höhe erstreckt. Ein Schutzgebiet von etwa 3.000 Hektar umgibt ihn, betreut von der chilenischen Forstbehörde CONAF.
Am 28. Dezember 1994 erklärte Chiles Ministerium für Nationalvermögen den Gletscher zum Naturdenkmal, um ihn vor starkem Abschmelzen zu schützen. Die chilenische Megadürre von 2010 ließ die Gletscher des Landes, auch diesen, stark zurückweichen; der Schwund hielt bis etwa 2020 an. Ruß aus Kupfer- und Lithiumbergbau erklärt rund 49 % des Rückzugs in der Region.
Die lokale Bevölkerung nutzt das Schmelzwasser seit langem für die Landwirtschaft und den täglichen Bedarf in der Region San Jose de Maipo. Das Eis ist für die Anwohner ein wichtiger Teil ihrer Lebensweise und Wasserversorgung.
Der Weg zum Gletscher dauert etwa 4 Stunden Wanderung auf markierten Pfaden vom Eingang des El Morado Parkes. Besucher sollten festes Schuhwerk, Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da es in dieser Hohe sehr sonnig und kalt sein kann.
Der Gletscher ist mit Schutt bedeckt, wodurch sein Eis schwer direkt zu beobachten ist. Er reicht von 2.200 bis über 3.400 m über dem Meeresspiegel, und ein Schutzgebiet von rund 3.000 Hektar um ihn wird von Chiles nationaler Forstbehörde (CONAF) betreut.
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