Planchón-Peteroa, Komplexer Vulkan an der Grenze zwischen Argentinien und Chile
Planchón-Peteroa ist ein Vulkankomplex an der Grenze zwischen Argentinien und Chile, der sich in nord-südlicher Richtung erstreckt und eine Höhe von 4107 Metern erreicht. Das System besteht aus mehreren überlagerten Calderas mit einem Kratersee in der Zentralregion.
Der Vulkan entstand aus der Subduktion der Nazca-Platte unter die südamerikanische Platte und ist Teil des andinen Vulkangürtels. Ein großer Trümmerlawinen-Ereignis vor etwa 11500 Jahren verursachte bedeutende Veränderungen in der südlichen Zentrallandschaft.
Wissenschaftler aus Argentinien und Chile führen regelmäßige Forschungen am Vulkan durch, um seismische Aktivitäten zu überwachen.
Der Zugang erfordert Genehmigungen und Bergsteiger-Ausrüstung wegen der großen Höhe und abgelegenen Lage. Besucher sollten sich auf extreme Wetterbedingungen und technisch anspruchsvolle Bedingungen vorbereiten.
Das System umfasst drei unterschiedliche Vulkane: Volcán Planchón, Volcán Peteroa und Volcán Azufre, von denen jeder eigene geologische Merkmale aufweist. Diese Trennung ermöglicht es Forschern, unterschiedliche vulkanische Prozesse an einem Standort zu beobachten.
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