Iglesia de San Francisco, Curicó, Franziskanerkirche in Curicó, Chile.
Die Iglesia de San Francisco in Curicó ist eine Kirche im Neugotik-Stil mit exponiertem Ziegelwerk und spitzen Bögen, die sich über dem Stadtzentrum erhebt. Die charakteristische 40-Meter-hohe Turmstruktur ist von innen mit Altar, Bänken und religiösen Kunstwerken ausgestattet, die das Kircheninnere prägen.
Das Gebäude wurde 1743 gegründet, bevor die Stadt selbst offiziell gegründet wurde, und wurde von Franziskaner-Mönchen errichtet. Über die Jahrzehnte überstand die Kirche mehrere große Erdbeben, insbesondere das Beben von 2010, das erhebliche Schäden an der Fassade hinterließ.
Die Kirche zeigt die Präsenz spanischer Ordensgemeinschaften in der Region und war über Jahrhunderte hinweg ein Treffpunkt für die Stadtbevölkerung. Die religiösen Kunstwerke und die Architektur spiegeln den Einfluss wider, den die spanische Kolonialzeit auf die lokale Identität hinterlassen hat.
Der Ort ist frei zugänglich und liegt im Stadtzentrum von Curicó, was ihn leicht erreichbar macht. Besucher sollten wissen, dass Restaurierungsarbeiten laufend durchgeführt werden, daher können einige Bereiche manchmal abgesperrt sein oder Gerüste prägen das Außenbild.
In den Wirren des Unabhängigkeitskrieges diente das Gebäude beiden Seiten als Zufluchtsort und ist eng mit den Kämpfen um die nationale Befreiung verflochten. Der Patriot Francisco Villota wurde unter dem Altar begraben und hinterließ eine stille Spur der politischen Umwälzungen, die die Region prägten.
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