Escuela Presidente José Manuel Balmaceda, Curicó, Historisches Denkmal in Curicó, Chile.
Die Escuela Presidente José Manuel Balmaceda ist ein Schulgebäude in Curicó, das 1890 erbaut wurde und sich an der Ecke der Straßen Merced und O'Higgins befindet. Das Bauwerk hat dicke Ziegelmauern und hölzerne Dachkonstruktionen aus Eichenholz, die mit Zinkblechen gedeckt sind.
Die Schule wurde 1896 unter Präsident Pedro Montt per Dekret gegründet und war die erste öffentliche Schule der Gemeinde; ihr erster Direktor war Antolín Avilés. 1935 kam ein sechstes Jahr hinzu, um die Grundschule abzuschließen, und sie hieß fortan Escuela Superior de Hombres N.º 1. Ventura Baeza Cáceres übernahm 1943 die Leitung, 1968 wurden siebte und achte Klassen ergänzt. Das Dekret Nr. 2103 gab ihr den Namen Presidente José Manuel Balmaceda.
Der Name der Schule ehrt Präsident José Manuel Balmaceda, der ihren Bau 1890 im Rahmen eines öffentlichen Bauprogramms in Auftrag gab, das auch Schulen umfasste. Sie wurde 1896 per Dekret als erste öffentliche Schule der Gemeinde gegründet, mit Antolín Avilés als erstem Direktor. In den 1940er Jahren nahm sie zudem Erwachsene auf, die sich weiterbilden wollten, und hieß fortan Escuela Nocturna N.º 4 – ein Projekt, das vierzig Jahre bestand.
Der Zugang kann begrenzt sein, da das Gebäude nach Schäden durch das Erdbeben von 2010 teilweise in einem provisorischen Zustand ist. Es ist ratsam, die örtlichen Informationen zu überprüfen, bevor man einen Besuch plant, um die genaue Öffnungsverfügbarkeit zu erfahren.
Ihren heutigen Namen erhielt die Schule durch das Dekret Nr. 2103 des Bildungsministeriums, das ihr den Titel „Presidente José Manuel Balmaceda“ verlieh; zuvor hieß sie Escuela Superior de Hombres D-N.º 2. Seit dem Erdbeben von 2010 steht das Gebäude leer, während 145 Schüler und 33 Lehrer in Notcontainern unterrichtet werden.
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