Casa 100, Präsidentenresidenz in Machalí, Chile
Casa 100 ist ein Wohngebäude in Machalí, das aus etwa 630 Quadratmetern Oregon-Kiefer aus Amerika gebaut wurde und von Gärten umgeben ist. Das Anwesen enthält drei Schlafzimmer, zwei Badezimmer und mehrere Versammlungsräume, die für offizielle Funktionen und Kabinettstreffen genutzt wurden.
Die Braden Copper Company erbaute das Gebäude in den 1920er Jahren als Wohnstätte für den Generalmanager ihrer Bergbauoperationen. Das Anwesen war damals Teil des Einflussnetzes der Kupferindustrie in der Region.
Das Gebäude zeigt nordamerikanische Architekturmerkmale aus den 1920er Jahren, die den Einfluss der Bergbauindustrie auf chilenisches Wohndesign widerspiegeln. Diese Designelemente sind in den handwerklichen Details und Materialien sichtbar, die bis heute erhalten sind.
Das Gebäude befindet sich in einem gepflegten Gartenareal und ist von außerhalb gut sichtbar. Besucher sollten die beste Tageszeit für eine äußere Betrachtung während des Tageslichts planen, um die architektonischen Details vollständig würdigen zu können.
Hier fanden in den frühen 1970er Jahren wichtige Diskussionen statt, bei denen hochrangige Besucher das Anwesen nutzten, um über wirtschaftliche Fragen zu sprechen. Diese Momente verbanden das Gebäude mit entscheidenden Momenten der chilenischen Wirtschaftsgeschichte.
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