Fitz Roy, Granitberg im Nationalpark Los Glaciares, Argentinien und Chile.
Der Mount Fitz Roy ist ein Granitberg, der sich 3.406 Meter über dem Meeresspiegel an der Grenze zwischen Argentinien und Chile im Nationalpark Los Glaciares erhebt. Seine steilen Felswände bilden eine markante Pyramidenform, die weit über das umliegende Hochland hinausragt.
Französische Bergsteiger Lionel Terray und Guido Magnone erreichten 1952 als erste den Gipfel über die Südost-Kante. Der Berg wurde nach dem britischen Kapitän Robert FitzRoy benannt, der in den 1830er Jahren die patagonische Küste kartierte.
Die Tehuelche nennen den Berg Chaltén, was rauchender Berg bedeutet und auf die Wolken verweist, die ihn oft umhüllen. Dieser Name wird heute von der nahen Ortschaft übernommen, die als Ausgangspunkt für Wanderungen dient.
Der Wanderweg vom Dorf El Chaltén zur Basis erstreckt sich über 21,4 Kilometer und dauert hin und zurück acht bis zehn Stunden. Das Wetter wechselt schnell, daher sollten Wanderer mehrere Kleidungsschichten tragen und früh am Morgen starten.
Der Gipfel bleibt etwa 300 Tage im Jahr von Wolken verborgen, was klare Aussichten zu einem seltenen Ereignis macht. Auch an wolkenfreien Tagen sorgen starke Winde aus dem Westpazifik für schwierige Bedingungen am Grat.
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