Lautaro, Schichtvulkan im Südpatagonischen Eisfeld, Chile
Der Volcán Lautaro ist ein Schichtvulkan, der sich über einem Eisfeld in der südlichen patagonischen Region erhebt und eine Höhe von etwa 3.600 Metern erreicht. Etwa 90 Prozent seiner Oberfläche sind von Eis und Gletschern bedeckt, was das Gesamtbild des Berges bestimmt.
Der Berg wurde 1879 erstmals als Vulkan identifiziert und erhielt 1961 seinen heutigen Namen, nachdem er zuvor als Volcán de Los Gigantes bekannt war. Diese Umbenennung markierte eine offizielle Anerkennung seiner vulkanischen Natur und geografischen Bedeutung.
Der Vulkan trägt den Namen eines Mapuche-Anführers aus dem 16. Jahrhundert, der gegen die spanische Besatzung kämpfte. Diese historische Verbindung zeigt sich im Namen und erinnert an die indigene Geschichte der Region.
Der Zugang erfordert fortgeschrittene Bergsteigerfähigkeiten wegen der Lage im Gletschergebiet und der extremen patagonischen Wetterbedingungen. Besucher sollten sich auf schnell wechselnde Bedingungen und anspruchsvolles Terrain vorbereiten.
Der Vulkan ist mit etwa 150 Quadratkilometern Fläche der südlichste aktive Vulkan der Anden und fast vollständig von Eis bedeckt. Diese extreme Eislage macht ihn zu einem seltenen Beispiel eines gletscher-dominierten Vulkans in dieser Region.
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