Aguja Poincenot, Granitgipfel im Los Glaciares Nationalpark, Argentinien.
Die Aguja Poincenot ist eine 3002 Meter hohe Granitnadel im Fitz-Roy-Massiv des Nationalparks Los Glaciares, südlich des Monte Fitz Roy, der rund 350 Meter höher ist. Sie gehört zu einem der großen Nunataks des Südpatagonischen Eisfelds und fällt durch ihre spitze Form und ihre senkrechten Wände auf. In ihrer Ostwand verlaufen Kletterrouten bis zum Schwierigkeitsgrad VIII+, A4.
Die Nadel ist nach dem französischen Bergsteiger Jacques Poincenot benannt, der 1952 auf dem Anmarsch der französischen Fitz-Roy-Expedition beim Durchqueren des Río Fitz Roy ertrank. Die Erstbesteigung gelang 1962 dem Iren Frank Cochrane und dem Briten Don Whillans über die Südwestwand. Spätere Routen erreichen Schwierigkeiten bis VIII+, A4.
Der Gipfel zieht Kletterer aus aller Welt an, die in El Chaltén zusammenkommen und von hier aus die felsigen Routen erkunden. Die lokale Gemeinde hat sich rund um diese Bergsteiger entwickelt und prägt das Alltagsleben des Ortes.
Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, wenn das Wetter stabiler ist und die Bedingungen für anspruchsvolle Klettertouren günstig sind. El Chaltén dient als Ausgangspunkt und verfügt über Unterkunfts- und Ausrüstungsmöglichkeiten für Kletterer aller Erfahrungsstufen.
Die Nadel ist nach Jacques Poincenot benannt, einem französischen Bergsteiger, der 1952 bei der Durchquerung des Río Fitz Roy während der französischen Fitz-Roy-Expedition ertrank. Seine sterblichen Überreste liegen in Puerto Santa Cruz. Die Aguja ist rund 350 Meter niedriger als der benachbarte Fitz Roy.
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