Caleta Tortel, Küstendorf in Patagonien, Chile.
Caleta Tortel ist ein Küstendorf in der patagonischen Region Süd-Chiles, das sich zwischen dem Baker-Fluss und dem Baker-Kanal an der Wasserkante erstreckt. Die Holzhäuser stehen auf Stelzen, wobei ein ausgedehntes Netzwerk von Holzstegen alle Gebäude verbindet und Straßen ersetzt.
Der Ort wurde 1955 vom chilenischen Staat gegründet, um die Zypressenholzindustrie in diesem südlichen Patagonia-Gebiet zu entwickeln. Das Dorf wuchs später als Fischereihafen und entwickelte sich zu einer eigenständigen Gemeinschaft, die traditionelle Transportmethoden nutzte.
Der Name des Ortes stammt vom Begrenzung zwischen dem Fluss und dem Meer. Die Bewohner nutzen die Holzwege täglich als Treffpunkte und zum Austausch von Neuigkeiten während sie zwischen ihren Häusern unterwegs sind.
Besucher sollten chilenische Pesos mitbringen, da das Dorf nur begrenzte Bankdienste hat und die meisten lokalen Geschäfte keine Kreditkarten akzeptieren. Das Gelände ist nass und rutschig, daher sind gutes Schuhwerk und Vorsicht beim Gehen auf den Holzplanken wichtig.
Das Dorf war ursprünglich nur mit dem Boot erreichbar und entwickelte deshalb die Holzstege als praktische Alternative zu Straßen. Diese Lösung ist so funktional, dass bis heute kein Straßensystem in das Dorf führt.
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