Tortel, Küstengemeinde in der Provinz Capitán Prat, Chile.
Tortel ist eine Gemeinde in der Südpatagonien, die sich über ein großes Waldgebiet zwischen Gletschermassen erstreckt und zum Meer hin abfällt. Der Ort wird geprägt durch steile Hügel und dichte Vegetation, die das Leben hier besonders macht.
Die Siedlung entstand in den 1950er Jahren als Zentrum für die Holzwirtschaft, besonders für den Abbau einer lokalen Zypressenart. Der Ort entwickelte sich seitdem kontinuierlich, obwohl er lange schwer erreichbar blieb.
Die Bewohner haben eine besondere Beziehung zum Wald entwickelt, die in ihrer Art zu leben deutlich wird. Man sieht dies in der Gestaltung des Ortes und in der Art, wie die Menschen ihren Alltag mit der Natur verbinden.
Der Ort ist schwer zu erreichen und nur über Flugzeug oder Boot oder seit 2003 über eine Straße erreichbar. Besucher sollten sich auf ungewöhnliche Bedingungen einstellen und flexible Pläne haben.
Der Ort wird durch ein System von hölzernen Gehwegen verbunden, die sich durch die bewaldete Schlucht winden. Diese Wege ermöglichen es den Menschen, ohne Boote zwischen ihren Häusern zu gehen, was in dieser Umgebung ungewöhnlich ist.
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