Monte San Valentin, Berggipfel in Nordpatagonien, Chile
Monte San Valentín ist der höchste Gipfel Patagoniens und liegt am nördlichen Rand des Nordpatagonischen Eisfelds in Chile. Er ist von Gletschern umgeben und wird durch sein abgelegenes Gelände und schwer zugängliches Terrain geprägt.
Der Gipfel wurde 1921 erstmals von Nordenskjöld kartografisch erfasst, der damals eine geringere Höhe als spätere Messungen angab. Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben verschiedene Expeditionen den Gipfel besucht und dabei unterschiedliche Höhenmessungen vorgenommen.
Monte San Valentín ist für chilenische Bergsteiger das höchste Ziel in Patagonien und zieht daher hauptsächlich erfahrene Expeditionsteams an. Die Abgeschiedenheit des Gipfels macht jede erfolgreiche Besteigung zu einem seltenen Ereignis in der Geschichte des Klettersports in Chile.
Die zwei Hauptzugänge zum Berg führen von Lago Leones im Südosten und von Laguna San Rafael im Westen. Das Gelände ist anspruchsvoll, und das Wetter kann sich ohne Vorwarnung ändern, weshalb eine gründliche Vorbereitung unerlässlich ist.
Obwohl Monte San Valentín als höchster Gipfel Patagoniens gilt, haben verschiedene Messtechniken im Laufe der Jahre unterschiedliche Höhenwerte ergeben, was in dieser Region keine Seltenheit ist. Die GPS-Messung aus dem Jahr 1993 lieferte einen anderen Wert als frühere topografische Erhebungen, und die genaue Höhe ist bis heute Gegenstand von Fachdiskussionen.
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