Campo de Hielo Norte, Eisfeld in der Region Aysén, Chile
Das Nördliche Patagonische Eisfeld ist ein riesiges Gletschergebiet in den südlichen Anden Chiles mit etwa 28 Ausflussgletscher, darunter bekannte wie der San Quintin und San Rafael. Die Landschaft wird von Höhen zwischen 1.100 und 1.500 Metern geprägt und dehnt sich über ein Gebiet aus, das mehrere tausend Quadratkilometer umfasst.
Das Eisfeld bildete sich während der Quartärzeit als Teil des großen Patagonischen Eisschildes, der einst Chile und Argentinien bedeckte. Diese massive Vereisung hinterließ die Gletscherlandschaft, die heute noch sichtbar ist.
Dieses Gebiet ist für Forscher und Abenteuerlustige von großem Interesse, die die Gletscherwelt studieren und erleben möchten. Die Eismassen ziehen Menschen an, die verstehen wollen, wie sich Gletscher verändern und welche Rolle sie in der Landschaft spielen.
Die westliche Seite des Eisfelds erhält mehr Schneefall als der östliche Teil, was die Zugänglichkeit das ganze Jahr über beeinflusst. Besucher sollten sich auf wechselhafte Bedingungen vorbereiten und die Planung je nach Jahreszeit anpassen.
Mehrere Gletscher in diesem Gebiet bewegen sich mit außergewöhnlichen Geschwindigkeiten und gehören zu den schnellsten der Welt. Der Gletscher San Rafael fließt besonders schnell und zeigt damit, wie dramatisch sich Eismassen unter bestimmten Bedingungen verändern können.
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