Región de Aysén, Verwaltungsregion im nördlichen Patagonien, Chile
Die Region Aysén ist ein Verwaltungsgebiet in Nordpatagonien zwischen dem Pazifischen Ozean und Argentinien, das sich durch ausgedehnte Eisfelder, Fjorde, Berge, Seen und gemäßigten Regenwald auszeichnet. Die Landschaft wechselt von der zerklüfteten Küste mit tiefen Wasserarmen bis zu vergletscherten Gipfeln im Landesinneren.
Das Gebiet blieb bis zum späten 19. Jahrhundert kaum besiedelt und zog nach Grenzvereinbarungen zwischen Chile und Argentinien im Jahr 1881 europäische Einwanderer an. Die Erschließung durch Wege und Orte entwickelte sich erst im 20. Jahrhundert.
Die Einwohner pflegen bis heute eine Mischung aus chilenischer Küche und argentinischen Traditionen beim Asado, das oft über offenem Feuer zubereitet wird. In den kleinen Gemeinden sieht man noch immer Pferde als Arbeitstiere und Reiter in klassischer Gaucho-Kleidung, die zur örtlichen Identität gehören.
Reisende erreichen das Gebiet über den Flughafen Balmaceda oder über die Carretera Austral, die sich über 1240 Kilometer von Puerto Montt bis Villa O'Higgins erstreckt. Die Straße ist überwiegend unbefestigt, und das Wetter kann sich schnell ändern, daher empfiehlt sich flexible Reiseplanung.
Der Nördliche Patagonische Eisschild im Inneren bildet die drittgrößte kontinentale Eismasse der Erde nach Antarktika und Grönland. Sein Schmelzwasser speist zahlreiche Flüsse und Seen, die durch die ganze Region fließen.
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