Guamblin Island, Naturschutzgebiet in Cisnes, Chile
Der Nationalpark Isla Guamblín ist ein Naturschutzgebiet in der Region Aysén, das etwa 10.625 Hektar umfasst und vollständig vom Pazifik umgeben ist. Die Insel besteht aus felsigen Küstenabschnitten, dichten Wäldern und windgeprägter Vegetation, die typisch für die südlichen Fjorde Chiles sind.
Juan Ladrillero erkundete die Insel zuerst 1557 während seiner maritimen Expedition entlang der chilenischen Küste. Die marine Chileninschaft benannte sie später 1880 als Nuestra Señora del Socorro um.
Die Chono-Indigenen nutzten die Insel über lange Zeit hinweg, indem sie sich an die raue Meeresumgebung und die vorhandenen Ressourcen anpassten. Heute erinnern archäologische Spuren an diese frühe menschliche Präsenz in diesem abgelegenen Gebiet.
Der Park hat keine regulären Besuchereinrichtungen und kann nur mit privatem Bootsverkehr von Puerto Aguirre aus erreicht werden. Die Reise ist anspruchsvoll und erfordert sorgfältige Planung aufgrund der exponierten Meereslage und der rauen Witterungsbedingungen.
Von Dezember bis April nähern sich Blauwale bis auf wenige hundert Meter der Küste, was die Insel zu einem wichtigen Standort für Walforschung macht. Besucher können diese Giganten des Ozeans während dieser Monate von den Ufern aus beobachten.
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