Queulat Glaciers, Gletscherformation in der Aysen Region, Chile
Die Queulat-Gletscher sind eine Gletscherformation in der Region Aysén mit massiven blauen Eismauern, die von steilen Berghängen in die Tempanos-Lagune herabstürzen. Die Formation besteht aus mehreren zusammenhängenden Eismassen, die von dichtem Regenwald umgeben sind.
Die Gletscher wurden 1875 von Kapitän Enrique Simpson dokumentiert, der sie in unmittelbarer Nähe zum Meer vorfand. Seither hat sich das Eis deutlich ins Landesinnere zurückgezogen und seine Ausdehnung verändert.
Der Name stammt aus der Sprache der Chonos, einem Volk der Region, und verweist auf das ständige Rauschen der Wasserfälle in der Umgebung. Die Gletscherwände prägen das Landschaftsbild dieser Gegend seit Generationen.
Man kann die Gletscher von Aussichtspunkten entlang der Carretera Austral sehen oder Wanderwege nutzen, um näher heran zu kommen. Der beste Zugang erfolgt über diese Hauptstraße, und die Sichtbarkeit hängt von Wetter und Jahreszeit ab.
Die Gletscher überdauern das ganze Jahr über in einem gemäßigten Regenwald, eine seltene Kombination von Klimate und Ökosystemen. Diese Mischung aus tropischen Bedingungen und ewigem Eis schafft eine ungewöhnliche Landschaftsdynamik.
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