Región de Magallanes y de la Antártica Chilena, Verwaltungsregion im südlichen Chile.
Magellanes und die chilenische Antarktisregion erstrecken sich von der Magellanstraße bis hinunter zum antarktischen Kontinent und umfassen vier Provinzen mit Bergen, Gletschern und tiefen Fjorden. Die Landschaft wechselt zwischen windgepeitschten Steppen im Norden und eisbedeckten Inseln im äußersten Süden.
Chile gründete hier 1853 eine Strafkolonie, die später zu einem wichtigen Handelsposten für Schiffe auf der Route um Kap Hoorn wurde. Das Gebiet erhielt 1929 den Status einer Provinz und wurde 1974 zur Region mit ihren heutigen Grenzen.
In Punta Arenas leben viele Nachfahren kroatischer Einwanderer, die Ende des 19. Jahrhunderts kamen und hier eine der größten kroatischen Gemeinschaften außerhalb Europas gründeten. Ihre Cafés, Bäckereien und Familiennamen prägen noch heute das Stadtbild und die lokale Küche.
Der Wind weht hier das ganze Jahr über kräftig, also warme Kleidung in mehreren Schichten mitbringen und eine wasserdichte Jacke einpacken. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen November und März, wenn die Tage länger sind und viele Touren zu den Gletschern und Nationalparks angeboten werden.
Diese Region verwaltet den chilenischen Anspruch auf einen Teil der Antarktis und ist damit die einzige Verwaltungseinheit in Chile mit Zuständigkeit auf zwei Kontinenten. Auf dem Wappen der Region ist ein Kreuz des Südens und ein Pinguin zu sehen, die beide die enge Verbindung zum südlichen Eismeer zeigen.
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