Laguna Azul, Geologisches Provinzreservat in Santa Cruz, Argentinien.
Die Laguna Azul füllt den Krater eines inaktiven Vulkans im Vulkanfeld Pali Aike in der patagonischen Steppe. Das Wasser ist undurchsichtig graugrün und leicht gekräuselt; es ist 295 m tief und 560 m breit. Dunkelbraune und graue Blöcke und niedrige, trockene Vegetation säumen das Ufer, am rechten Ufer hinten steht grüneres Gras. Der Kraterrand liegt 200 m über dem Meeresspiegel, die Wasserfläche unter 140 m.
Der Krater entstand in der Mitte des Holozäns in einem Vulkanfeld von Pali Aike, dessen magmatische Tätigkeit sich über die letzte Million Jahre erstreckte. Seine letzten Eruptionen ereigneten sich vor etwas weniger als 10.000 Jahren. Am 24. November 2005 schuf das Gesetz Nr. 2828 der Provinz Santa Cruz das 60 Hektar große geologische Schutzgebiet Laguna Azul.
Der Name Laguna Azul stammt von der intensiv blauen Farbe des Wassers, die auf fehlende Schwebstoffe zurückgeht. An den Kraterklippen brüten Bandurrias, südamerikanische Ibisse; in der Umgebung sammeln sich Guanakos, Nandus und europäische Hasen. Das Provinzgesetz 2828 vom 24. November 2005 schuf das 60 Hektar große geologische Schutzgebiet, dessen Regelung weiterhin unklar und umstritten ist.
Das Schutzgebiet liegt im Vulkangebiet Pali Aike, 62 km südlich von Río Gallegos in der Provinz Santa Cruz; eine französische Quelle nennt 56 km im Südwesten. Der Kraterrand liegt 200 m über dem Meer, die Wasserfläche unter 140 m, und die Innenhänge sind Basaltkliffs. Die Reserva umfasst 60 Hektar, ihre Schutzbestimmungen sind nicht klar geregelt.
Die Sedimente des Sees geben Wissenschaftlern Informationen über Klimaveränderungen über lange Zeiträume hinweg. Die intensive blaue Farbe entsteht, weil das Wasser sehr wenige schwebende Teilchen enthält.
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