Cabo de Hornos National Park, Nationalpark im Wollaston-Archipel, Chile.
Der Nationalpark Cabo de Hornos erstreckt sich über mehrere Inseln und Inselchen mit Gipfeln bis etwa 400 Meter Höhe. Hier leben Seevögel, Seelöwen und seltene Pflanzenarten in rauen Bedingungen unter südlichen Winden.
Die Region wurde 1616 von dem niederländischen Kaufmann Isaac Le Maire entdeckt und nach dem Kap Hoorn benannt. Chile richtete den Nationalpark 1945 ein, um dieses Gebiet am südlichsten Zipfel der Anden zu schützen.
Der Park ist Teil der chilenischen Parkrioute, die siebzehn Nationalparks über 2,800 Kilometer von Puerto Montt bis Kap Hoorn verbindet.
Besucher erreichen das Gebiet am besten von Punta Arenas aus durch Flug und dann per Schiff über Três Puentes nach Puerto Williams. Von dort aus wird eine weitere Seereise durch den Beagle-Kanal notwendig, um die Inseln zu erkunden.
Das Schutzgebiet bewahrt die südlichsten Waldökosysteme der Welt und beherbergt etwa 5 Prozent der globalen Moosvielfalt. Diese winzigen Pflanzen bilden in dem rauen Klima ein wesentliches Element des lokalen Ökosystems.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.