Nationalpark Alberto de Agostini, Nationalpark in der Region Magallanes, Chile
Alberto de Agostini ist ein Nationalpark in der Region Magallanes, der die Darwin-Bergkette mit tiefen Fjorden, Gletschern und unberührten Wäldern auf etwa 14.600 Quadratkilometer Patagoniens umfasst. Das Gelände zeigt steile Berghänge, türkisfarbene Gewässer und eine vielfältige Landschaft aus Schneefeldern und Waldgebieten.
Der Park wurde 1965 zum Nationalpark erklärt und trägt den Namen des italienischen Priesters Alberto Maria de Agostini, der die Region erkundete und durch Fotografien dokumentierte. Seine Expeditionen Anfang des 20. Jahrhunderts machten die abgelegenen Landschaften der Wissenschaft und Öffentlichkeit bekannt.
Die Gewässer rund um den Park waren Heimat des Yámana-Volkes, das über Jahrtausende Fischtechniken im Beagle-Kanal entwickelte. Besucher können noch heute die Landschaft sehen, die diese indigene Kultur geprägt hat.
Der Park ist nur per Schiff von Punta Arenas erreichbar, wobei private Unternehmen regelmäßige Fahrten auf etablierten Routen anbieten. Die Navigation durch die Fjorde erfordert Geduld und angepasste Kleidung für das raue, wechselhafte Klima dieser südlichen Region.
Der Marinelli-Gletscher ist die größte Eisformation des Parks und fällt steil ins Meer ab, was ihn von vielen anderen südamerikanischen Gletschern unterscheidet. Diese Besonderheit macht ihn zu einem herausragenden Merkmal der lokalen Gletscherlandschaft.
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