Glaciar Ojo del Albino, Berggletscher in Feuerland, Argentinien.
Der Ojo del Albino Gletscher liegt in den Bergen der Sierra Alvear und zeigt eine ausgedehnte Eisfläche mit einem See voller schwimmender Eisblöcke. Am Rand des Gletschers gibt es eine deutliche Moräne, die seine früheren Grenzen markiert.
Der Gletscher wurde 1989 von einem lokalen Bergführer benannt, der den Namen wegen der milchig weißen Färbung und der runden Form des Sees wählte. Die Eismasse hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert und seine Wasserströme folgten einst anderen Wegen durch die umgebenden Täler.
Der Gletscher zieht Bergsteiger und Wanderer an, die durch die vielfältigen Landschaften von Feuerland gehen und dabei die unterschiedlichen Ökosysteme der Region erleben.
Der Aufstieg dauert einen ganzen Tag und erfordert gutes Schuhwerk mit fester Sohle und wasserfeste Ausrüstung gegen die feuchte und kalte Bergumgebung. Besucher sollten sich auf steile Anstiege vorbereiten und wissen, dass das Wetter schnell wechseln kann.
Das Schmelzwasser speist heute die nahegelegene Laguna Esmeralda, doch vor Jahrzehnten floss das Wasser des Gletschers in entgegengesetzter Richtung. Diese Veränderung zeigt, wie landschaftliche Verschiebungen den Lauf der Natur in dieser südlichen Region völlig umgestaltet haben.
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