Faro San Isidro Leuchtturm, Historischer Leuchtturm in der Provinz Magallanes, Chile
Der Leuchtturm San Isidro ist eine kleine Struktur mit knapp 8 Metern Höhe auf der Halbinsel Brunswick und dient als Navigationshilfe für Schiffe in der Magellanstraße. Mit seinem weißen Blinklichtmuster warnt er Kapitäne vor den tückischen Küstengewässern dieser südlichen Route.
Der Leuchtturm wurde 1904 erbaut und ist Teil eines Netzes von acht Leuchttürmen entlang der Magellanstraße, die zur sicheren Schifffahrt in dieser schwierigen Region beitrugen. Er war Zeuge der Entwicklung der südpatagonischen Schifffahrt während der Zeit intensiver maritimer Aktivität.
Der Leuchtturm trägt den Namen des Heiligen Isidor, des Schutzpatrons der Landwirte, was die tiefe Verbindung zwischen Land und Meer in dieser Region widerspiegelt. Dieser religiöse Namensbezug verbindet die maritime Geschichte mit den spirituellen Traditionen der südlichen Gebiete.
Die Wanderung zum Leuchtturm erfordert etwa zwei Stunden Fußmarsch von der Stelle 'Fin de Camino', wo man parken kann. Der Weg ist für alle geeignet, die zu Fuß gehen können, erfordert aber gute Schuhwerk und angemessene Kleidung für das südliche Wetter.
An diesem Ort befanden sich einst die spanischen Siedlungen Nombre de Jesús und Rey Don Felipe, die später als Hafen des Hungers bekannt wurden. Diese tragische frühe Kolonialgeschichte unterliegt einem der abgelegenen Orte, an den Reisende heute wandern.
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