Río Seco, Industriesiedlung 14 Kilometer nördlich von Punta Arenas, Chile.
Río Seco ist eine kleine Ansiedlung etwa 14 Kilometer nördlich von Punta Arenas und konzentriert sich um Industrie- und Hafenaktivitäten in dieser südlichen Region. Der Ort erstreckt sich schmal zwischen dem Meer und den umliegenden Ebenen und beherbergt den internationalen Flughafen Carlos Ibáñez del Campo in unmittelbarer Nähe.
Der Ort entstand 1906 nach dem Bau der ersten Kühlanlagen der Gegend und wurde durch ein Präsidentialdekret offiziell gegründet. Diese Anlagen waren Vorläufer der modernen Fischverarbeitungsindustrie, die die Entwicklung der südlichen Patagonischen Wirtschaft prägte.
Das Naturhistorische Museum zeigt über 400 Tierpräparate, marine Wirbellose, Pflanzen und Pilze in ehemaligen Kühlhausgebäuden. Die Sammlung bewahrt die Tierwelt der Patagonischen Region und erzählt von den ökologischen Besonderheiten dieser südlichen Landschaft.
Der Ort ist einfach von Punta Arenas aus erreichbar und bietet Zugang zum Flughafen sowie zum Museumsgelände. Besucher sollten sich auf die kalten Winde und wechselhaften Wetterbedingungen vorbereiten, die in dieser südlichen Region typisch sind.
1916 erreichte das Schiff Yelcho diesen Hafen mit 22 überlebenden Expeditionsteilnehmern von Ernest Shackletons missglückter Endurance-Expedition. Dieses unerwartete Rettungsereignis verbindet die kleine Ansiedlung mit einer der legendärsten Polar-Abenteuergeschichten.
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