Monte León National Park, Küstennationalpark in der Provinz Santa Cruz, Argentinien
Der Nationalpark erstreckt sich über 36 Kilometer entlang der Atlantikküste und zeigt Sandsteinklippen, Buchten und Strände mit unterschiedlichen Landschaftstypen. Das Gelände wechselt zwischen felsigen Flächen und flachen Sandbänken, die bei Ebbe freiliegen.
Das Gebiet war ursprünglich eine Schafhirten-Estancia, die bis 2006 betrieben wurde und dann zum Nationalpark umgewandelt wurde. Diese Umwandlung machte es zum ersten kontinentalen Meeresschutzgebiet des Landes.
Der Ort trägt den Namen einer alten Schafhirten-Estancia und erinnert an die Nutzung dieser Küste durch lokale Gemeinschaften. Heute können Besucher die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Meeresressourcen in der Landschaft selbst erkennen.
Der Eingang liegt an kilometer 2400 der Nationalstraße 3 und ist von kleinen Siedlungen aus erreichbar. Die nächsten größeren Orte bieten Unterkunft und Versorgung, erfordern aber eine Anfahrt von etwa einer Stunde.
Etwa 75.000 Brutpaare von Magellanpinguinen leben in diesem Park und bilden eine der größten Pinguinkolonien des Landes. Diese großen Vogelgruppen sind während der Brutzeit ein beeindruckendes Naturschauspiel.
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