Región de Los Lagos, Verwaltungsregion im südlichen Chile
Die Region Los Lagos ist eine Verwaltungszone im südlichen Chile zwischen dem Pazifik und der argentinischen Grenze, die sich durch zahlreiche Seen, Wälder, Vulkane und Küstenabschnitte auszeichnet. Vier Provinzen gliedern das Gebiet mit Städten, ländlichen Siedlungen und Inseln, die von den gemäßigten Regenwäldern und dem kühlen Klima geprägt sind.
Europäische Siedler, vor allem aus Deutschland, kamen ab Mitte des 19. Jahrhunderts in das Gebiet und gründeten landwirtschaftliche Gemeinden rund um den Llanquihue-See. Diese Kolonisation prägte die Architektur und die Landnutzung in mehreren Tälern und Küstenorten über Generationen hinweg.
Die Region bewahrt starke indigene Huilliche-Traditionen, besonders auf der Insel Chiloé, mit traditionellen Fischereimethoden und Holzarchitektur.
Puerto Montt dient als zentraler Verkehrsknotenpunkt mit einem Flughafen, der Verbindungen nach Santiago und in andere Landesteile anbietet. Von dort aus fahren Fähren und Busse weiter zu den Inseln, Nationalparks und kleineren Ortschaften in der gesamten Region.
Der archäologische Fundort Monte Verde enthält Spuren menschlicher Besiedlung, die über 14.500 Jahre zurückreichen und damit zu den ältesten Belegen für menschliche Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent zählen. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis über die Besiedlung Südamerikas grundlegend.
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