Nationalpark Chiloé, Nationalpark in Dalcahue, Chile.
Der Nationalpark Chiloé erstreckt sich über ein großes Gebiet mit dichtem gemäßigtem Regenwald, Strandlagunen, Seen und Bergen. Das Gelände verbindet verschiedene Landschaftstypen und bietet damit Raum für unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten.
Der Park wurde 1983 gegründet, um die natürlichen Ökosysteme der Insel Chiloé zu schützen. Die Gegend war vorher lange Zeit von den Huilliche-Ureinwohnern besiedelt.
Die Gegend ist geprägt von traditionellen Holzkirchen, die von den Bewohnern der Insel gebaut wurden und bis heute das Dorfbild prägen. Diese Bauten zeigen, wie die lokale Bevölkerung ihre Glaubenstraditionen in eigener Weise gestaltet hat.
Besucher erreichen den Park über den Sektor Cucao, wo Informationszentren und markierte Wanderrouten zur Verfügung stehen. Die Umgebung ist während des ganzen Jahres zugänglich, aber das Wetter ist am stabilsten außerhalb der regenreichsten Monate.
Metalqui Island, ein Teil des Parks, ist Heimat großer Seelöwenkolonien und dient vielen einheimischen Vogelarten als kritischer Lebensraum. Dieser Ort zeigt, wie der Park auch Meerestiere und Küstenbewohner schützt.
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