Región de Arica y Parinacota, Verwaltungsregion im Norden Chiles
Arica y Parinacota ist eine Verwaltungsregion im Norden Chiles, die zwei Provinzen umfasst. Das Gebiet erstreckt sich von der Pazifikküste bis in die Andenkordillere und erreicht Höhen über 4.500 Metern.
Das Territorium gehörte bis zum Pazifikkrieg Ende des 19. Jahrhunderts zu Peru. Chile übernahm die Kontrolle nach dem Konflikt, und der endgültige Status wurde durch diplomatische Verhandlungen festgelegt.
Die Aymara-Gemeinschaften bewohnen seit Jahrhunderten die Hochlandtäler und pflegen ihre Sprache sowie ihre Webkunst. In kleinen Dörfern sieht man noch heute traditionelle Terrassen, auf denen Quinoa und Kartoffeln wachsen.
Reisende sollten auf die starken Höhenunterschiede achten, vor allem beim Besuch der Andenregionen. Die Küstengebiete bleiben das ganze Jahr über mild, während die Hochlandzone nachts sehr kalt werden kann.
Der Vulkan Parinacota bildet eine fast perfekte Kegelsymmetrie und spiegelt sich im Wasser des nahen Sees. Der Gipfel liegt direkt an der Grenze zwischen Chile und Bolivien.
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