Lauca National Park, Nationalpark in der Provinz Parinacota, Chile.
Lauca ist ein Naturschutzgebiet in den Anden auf Höhen zwischen 3.200 und 6.342 Metern mit Vulkanen, Seen und Lagunen. Das Gelände umfasst etwa 137.883 Hektar mit einer rauen Berglandschaft, wo schwarze Lavafelder neben kristallklaren Gewässern liegen.
Das Gebiet wurde 1965 zunächst als Waldreservat gegründet und erhielt 1970 den Status eines Nationalparks. 1981 wurde es als Biosphärenreservat der UNESCO anerkannt.
Die Aymara-Gemeinden leben noch heute in dieser Region und bewahren ihre Lebensweise. Das Dorf Parinacota zeigt alte Lehmhäuser und eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die von den spanischen Kolonialherren erbaut wurden.
Der Park ist über die internationale Route CH-11 von Arica aus erreichbar, wobei die nächste Stadt Putre nur 14 Kilometer entfernt liegt. Die dünne Höhenluft und wechselhaften Wetterbedingungen erfordern gute Vorbereitung und schrittweise Höhengewöhnung.
Der Chungará-See liegt an der Basis der Payachata-Vulkane und gehört zu den höchstgelegenen Seen der Welt. Das Gewässer beherbergt mehr als 130 Vogelarten, darunter seltene Flamingos und Andengänse.
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