Acotango, Ruhender Schichtvulkan in den nördlichen Anden, Chile
Acotango ist ein ruhender Schichtvulkan in den nördlichen Anden an der Grenze zwischen Chile und Bolivien, etwa 6.050 Meter hoch. Seine charakteristische kegelförmige Gestalt zeigt auf beiden Seiten Schichten aus erstarrter Lava und vulkanischem Material.
Der Vulkan ist seit Tausenden von Jahren inaktiv und hat in präkolumbischer Zeit eine Rolle in lokalen Kulturen gespielt. Die erste moderne beglaubigte Besteigung ereignete sich 1965 durch ein chilenisches Team.
Der Berg war für vorkolumbische Kulturen der Region ein wichtiger Ort, an dem Rituale durchgeführt wurden. Die Höhenlage machte ihn zu einem symbolischen Zentrum für die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Die Besteigung erfordert gute Vorbereitung und Akklimatisation aufgrund der Höhe und der rauen Bergbedingungen. Der Zugang von der bolivianischen Seite ist einfacher als von der chilenischen Seite, wo besondere Genehmigungen nötig sind.
An den höchsten Stellen der südlichen Seite befindet sich eine alte, aufgegebene Kupfermine, ein Überbleibsel der Bergbaugeschichte. Ein kleiner Eismantel bedeckt nur die höchsten Gipfelzonen oberhalb von 6.000 Metern.
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