Guallatiri, Chile, Schichtvulkan in Putre, Chile.
Guallatiri ist ein Stratovulkan im Nordwesten Chiles nahe der Stadt Putre und erhebt sich auf etwa 6.071 Meter Höhe in der Kordillera Occidental. An seinem Gipfel befinden sich zwölf aktive Fumarolen, aus denen regelmäßig Schwefelgase austreten.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1926 durch den deutschen Geologen Friedrich Ahlfeld statt, der damit die wissenschaftliche Erforschung dieser Andengipfel begann. Diese frühe Expedition bildete die Grundlage für weitere vulkanologische Untersuchungen der Region.
Der Name stammt aus der Aymara-Sprache und bezieht sich auf Andengänse, die in den umliegenden Bergregionen heimisch sind. Diese Verbindung zur lokalen Tierwelt ist in den Namen vieler Orte der Region eingeprägt.
Der Besuch erfordert eine vorherige Genehmigung der Behörden und eine organisierte Anfahrt von Putre zu einem Basis-Lager auf etwa 5.100 Metern Höhe. Die Höhenlage und die entfernten Standorte erfordern eine gute physische Vorbereitung und entsprechende Ausrüstung.
Die Schnee- und Eisbedeckung oberhalb von 5.500 Metern hat sich im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts deutlich verringert. Diese Veränderung hat das Aussehen des Berges sichtbar verändert und neue Felsbereiche für Bergsteiger freigelegt.
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