Pomerape, Schichtvulkan an der chilenisch-bolivianischen Grenze
Pomerape ist ein Stratovulkan an der Grenze zwischen Chile und Bolivien mit einem symmetrischen Kegel und steilen Flanken, der auf etwa 6.282 Meter ansteigt. Zusammen mit dem nahe gelegenen Vulkan Parinacota bildet er den Payachata-Vulkankomplex im Altiplano.
Pomerape entstand durch wiederholte Eruptionen über einen sehr langen Zeitraum, wobei seine letzte bekannte vulkanische Aktivität vor etwa 106.000 Jahren stattfand. Die heute sichtbare Kegelform ist das Ergebnis dieser langen Abfolge von Lavaströmen und Ascheablagerungen.
Die Aymara-Bevölkerung der Region bezeichnet Pomerape und den benachbarten Gipfel Parinacota gemeinsam als Payachata, was so viel wie "Zwillingsgipfel" bedeutet. Für die lokalen Gemeinschaften gelten diese beiden Berge als heilige Orte, die eng mit ihrer Identität und ihren Überlieferungen verbunden sind.
Der am häufigsten genutzte Aufstiegsweg verläuft über den Ostkamm, wobei das Basislager auf dem Sattel zwischen Pomerape und Parinacota errichtet wird. Die trockenste Jahreszeit bietet die stabilsten Wetterbedingungen, und alle Bergsteiger sollten sich gut auf die Höhe und den Schnee vorbereiten.
Der Nordhang von Pomerape trägt im Vergleich zu den anderen Flanken deutlich kleinere Gletscher, während der Südhang steilere Schneefelder aufweist, die technisch anspruchsvollere Abstiege erfordern. Diese Unterschiede machen die beiden Seiten des Berges zu zwei sehr verschiedenen Erfahrungen für Bergsteiger.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.