Ch'uxña Quta, Berggipfel in der Provinz Pacajes, Bolivien
Ch'uxña Quta ist ein Berggipfel in der Provinz Pacajes, der sich 4.952 Meter über dem Meeresspiegel in den Anden erhebt. Der Gipfel befindet sich nordwestlich des Vulkans Sajama und südwestlich des Berges Suni Q'awa.
Der Berg steht als Zeuge von Jahrhunderten der Besiedlung durch indigene Völker in der La Paz Abteilung, wo lokale Gemeinschaften ihre Gebiete um natürliche Wahrzeichen herum errichteten. Die Berglandschaft prägte lange Zeit die Territorien und Handelswege der Region.
Der Name stammt aus Aymara-Spracheelementen: 'ch'uxña' bedeutet grün und 'quta' bedeutet See, was die tiefe Verbindung zwischen Natur und lokaler Sprache widerspiegelt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die Landschaft in der Nomenklatur der Region lebt.
Bergsteiger benötigen Hochgebirgsausrüstung und angemessene Akklimatisierung, um den Gipfel zu erreichen, da die Bedingungen in großer Höhe herausfordernd sind. Kalte Temperaturen und starke Winde sind in diesem Gebiet der Anden häufig anzutreffen.
Der Berg dient als geografischer Referenzpunkt für geologische Studien in der Gemeinde Calacoto aufgrund seiner präzisen Lage. Seine Koordinaten und Höhe machen ihn zu einem wichtigen Messungspunkt für wissenschaftliche Forschungen in dieser andinen Region.
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