Jisk'a Kunturiri, Berggipfel in der Provinz Sajama, Bolivien.
Jisk'a Kunturiri ist ein Bergpeak in der Region Sajama mit einer Höhe von 5.488 Metern, gelegen nordwestlich des erloschenen Vulkans Sajama in den Anden. Der Berg liegt in einem hochalpinen Gebiet mit rauen Bedingungen und gehört zu einem größeren Gebirgsmassiv, das die Grenzregion zwischen Bolivien und Chile prägt.
Der Berg diente über Jahrhunderte hinweg als bedeutender geografischer Orientierungspunkt für indigene Bevölkerungsgruppen, die die hochgelegenen Andentäler durchquerten. Seine Sichtbarkeit und Stabilität machten ihn zu einem unverzichtbaren Merkmal für Handelsrouten und Migrationen in dieser schwer zugänglichen Region.
Der Name stammt aus der Aymara-Sprache, wobei jisk'a klein bedeutet und kunturi sich auf den Kondor bezieht. Diese Begriffe spiegeln die indigene sprachliche Tradition wider, die in dieser Bergregion tief verwurzelt ist.
Besucher benötigen eine Genehmigung der lokalen Behörden und müssen sich auf die Höhe akklimatisieren, bevor sie den Aufstieg versuchen. Die beste Zeit zum Klettern ist während der trockeneren Monate, wenn die Bedingungen stabiler sind und die Wege begehbarer.
Der Kunturiri-Fluss entspringt östlich des Berges und fließt zunächst nach Süden, bevor er die Richtung ändert und sich dem Sajama-Flusssystem anschließt. Diese ungewöhnliche Wasserwegform zeigt die komplexe Topographie des Hochplateau-Gebietes.
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